Sampler-Pseudokrupp - SOP - Einsatzhilfe für den Rettungsdienst

SOP - Arbeitshilfe
Auf eine Stressfreie Zeit ! ! !
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Sampler-Pseudokrupp

A
⦁ Atemwege ==>
⦁ Zyanose ==>
⦁ Schleimhäute==>

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B
• Zyanose ==> (  )    • Pulmo bds. belüftet ==> (  )    • Tidalvolumen ausreichend ==> (  )    • Atemarbeit regelrecht ==> ( )

• AF  initial ==>   ~ (  ) min
• SPO2 initial ==>  ( ) %    

MEDIKAMENTE: (Stadium II)                                               
Inhalation mit 10 l NACL ==>  SPO2   nach Medgabe  ( ) % & Besserung der Symptomatik ? ? ? ==>
Prednison  (100 ) mg rectal  um (   ) Uhr

(Stadium III)
Adrenalin  ( 4 ) mg Inhalation  um um (           ) Uhr  ==>  SPO2   nach Medgabe  (   ) %

Besserung  ==>
ggf. WDH

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C
• Puls beidseits ==>
• Recap < 2 sek / promt ==> ( )    • gestauten Halsvenen ==> (   )    • peripheren Ödeme ==> (  )    • Blutdruck seitengleich ==> ( nicht gemessen )

• Time (Verlauf) ==>
• Gewichts Pat. kg ==> (  )

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STU
kein Hinweis auf ein Trauma oder Verletzung in den letzten 48h

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D
AVPU
- GCS 15 = avpu (a = Alert)  wach & ansprechbar

keine Hinweise auf eine Intoxikation oder übermäßige Medikamenteneinnahme

• qualitative Bewusstseinsstörung ==> nicht feststellbar
• Schwindel ==> ( )    • Übelkeit ==> (  )    • Erbrechen ==> ( )

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Anamnese Untersuchung Einwilligung
 
• Pat ist Einwilligungs- & Aufklärungsfähig / Einwilligung per Eltern erfolgt ==> Ja*   /    Nein*
 
 
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E
Haut ==> ( )     Temperatur ==> ( )
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S =
A = siehe Bericht
M = keine
OAK =
P =
Letzte Mahlzeit = ( ) Uhr ,TM ca. ( )  Liter/d
Letzter Stuhlgang = ( )  & Miktion ( )
Hinweise auf eine Harnweginfektion ==>
E =
R =

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⦁ Tetanus Impfstatus aktuell ( < 10 Jahre) ==>
Impfungen / Erkrankung / Arztbesuche in den letzten 14 Tagen ==>
· Geht das Kind in eine Einichtung ? ==>

Transport ins Krankenhaus angeboten & gewünscht? ==> Ja*   /    Nein*
Kontakt via Telenotarzt erwünscht? ==> Ja*   /    Nein*

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(Ja*) Anamnese / Untersuchung / Einwilligung
Der Patient bzw. die Erziehungsberechtigten wurden vor Durchführung der Maßnahme mündlich gemäß BGB § 630a–h über Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie über deren Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Therapie aufgeklärt.
Es erfolgte ein Hinweis auf mögliche Behandlungsalternativen sowie deren jeweilige Belastungen, Risiken und Heilungschancen.
Zusätzlich wurde über die Durchführung der Maßnahme nach der Handlungsanweisung der Berliner Feuerwehr durch einen Notfallsanitäter informiert.
Der Patient bzw. die Erziehungsberechtigten erteilten die mündliche Einwilligung zur Maßnahme in Anwesenheit des MVE und des Maschinisten.

(Nein*) Notfallinformation bei fehlender Einwilligungskraft
Im Rahmen des aktuellen Notfalleinsatzes lag keine Einwilligungsfähigkeit des Patienten vor. Eine Aufklärung gemäß BGB § 630a–h über Art, Umfang, Durchführung, Risiken, Folgen, Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten der Maßnahme war daher nicht möglich.
Im Team wurden alternative Maßnahmen erörtert. Unter Berücksichtigung der Handlungsanweisungen der Berliner Feuerwehr wurde die Durchführung der aktuellen Maßnahme zur Verbesserung der Heilungschancen des Patienten entschieden und umgesetzt.
Anwesende Angehörige wurden über das Vorgehen sowie die durchzuführenden Maßnahmen informiert.
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Untersuchungsergebnis
Der Patient wurde nach dem ABCDE‑Schema untersucht. Ein Notarzt war nach aktueller Lage nicht erforderlich.
Der Patient war persönlich, örtlich, zeitlich und situativ kindgerecht orientiert. Hinweise auf eine erhebliche Beeinträchtigung durch Alkohol, Drogen, Arzneimittel oder eine akute psychiatrische Störung ergaben sich nicht.
Dem Patienten bzw. den Erziehungsberechtigten wurde die Möglichkeit eines Transports in eine geeignete Fachklinik verständlich und ausführlich erläutert.
Es erfolgte eine Aufklärung über die festgestellten Symptome sowie über nicht auszuschließende Risiken.
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Behandlung vor Ort / Entscheidung zum Verbleib zu Hause
Der Patient bzw. die Erziehungsberechtigten entschieden sich, den Patienten zu Hause zu belassen.
Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung einen Ausschluss der Verantwortung der Berliner Feuerwehr sowie des vor Ort eingesetzten Teams beinhaltet.
Es wurde erklärt, dass trotz der durchgeführten Untersuchung Komplikationen, eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Folgeschäden der Verletzung oder daraus resultierende Stürze auftreten können, die zu einer erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung oder im Extremfall zum Tod führen können.
Eine Rücksprache mit einem Telenotarzt wurde nicht gewünscht.
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Hinweise bei Veränderung des Gesundheitszustandes
Bei einer Veränderung des Allgemeinzustandes besteht jederzeit die Möglichkeit, den Notruf über die Telefonnummer 112 zu kontaktieren.
Falls der Hausarzt nicht erreichbar ist, kann der kassenärztliche Notdienst unter 030 / 116117 erreicht werden.
Kinderarztruf (privatärztlich): 0700 1972 0000
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Krankenhäuser für Kinder bis 18 Jahren
Krankenhaus im Friedrichshain, Landsberger Allee 49
Sana Klinik Lichtenberg, Fanningerstr. 32
Klinikum Buch, Schwanebecker Chaussee 50
DRK-Kinderklinik Westend, Spandauer Damm 130 / Eingang Fürstenbrunner Weg
Klinikum Emil von Behring/Kinderklinik Heckeshorn, Walterhöfer Str. 11 (Zehlendorf)
Kinderklinik im St. Joseph-Krankenhaus, Bäumerplan 24
Klinikum Neukölln (Rudower Str.), Anfahrt Kormoranweg 45,
Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, Eingang Seestr.
Evang Waldkrankrankenhaus Spandau, Stadtrandstr. 555
Gute Besserung wünscht der Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr!
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